Philowinter 2017: Kabirs Gedicht vom Rubin, den jeder will

DSCN6388Der kleine Rubin, den jeder will,
ist auf die Straße gefallen.
Einige glauben, er befindet sich
im Osten, andere, im Westen.
Einige sagen,
„unter frühgeschichtlichen Felsbrocken“,
andere, „im tiefen Wasser“.
Kabirs Instinkt sagte ihm, er befinde sich im Inneren
und sei von großem Wert,
und so wickelte er ihn vorsichtig in sein Herztuch ein.
Kabir, indischer Mystiker, 1440-1518
Dieses zauberhafte Gedicht des indischen Mystikers Kabir, das uns in den Philosophischen Wintergesprächen dieses Jahr begleitet hat, wird von Saki Santorelli zitiert.
Saki Santorelli:
Zerbrochen und doch ganz. Die heilende Kraft der Achtsamkeit.
Arbor Verlag, Freiburg im Breisgau 2006
Das fünfte Philosophische Wintergespräch
zum Thema
Lebenskunst der Gelassenheit: Durchlässig werden für das Leben

am nächsten Sonntag, 12. März,
um 17h in den Räumen der Brücke e.V., Strandstraße 4G in Wyk auf Föhr.

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Philowinter 2017: Meditation

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Wie können wir unser Handeln, unser Reden und unseren Geist so gestalten, dass mehr Raum entsteht ?
– Pema Chödrön: Beginne, wo du bist. Eine Anleitung zum mitfühlenden Leben. Kamphausen, Bielefeld 2004
Philowinter 2017: Meditation
am 26. Februar um 17 Uhr in den Räumen der Brücke e.V. in der Strandstraße 4G in Wyk
Eintritt frei, um eine Spende zugunsten der Brücke wird gebeten.

 

 

Den Moment entdecken! Philowinter 2017 zur Meditativen Lebenskunst

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Am Sonntag, 15.1. beginnen die Philosophischen Wintergespräche in der Brücke wieder.
Entschleunigung, Achtsamkeit, Meditation sind Bestandteile der Meditativen Lebenskunst, um die es an den fünf Abenden in den Räumen der Brücke e.V. in der Strandstraße 4G gehen wird. 

Meditative Lebenskunst  , das sind Übungen, z.B. zum bewussten Atmen, und Lebenshaltungen, z.B. die Haltung der Freundschaft mit sich selber.
Entschleunigung, also Verlangsamung und Vereinfachung, steht am ersten Abend auf dem Programm: „Den Moment entdecken“.
Dazu wird es kurze Texte geben, die gemeinsam gelesen und besprochen werden, und es werden kleine Erinnerungsübungen angeboten, die im Alltag nützlich sein können, um wieder im gegenwärtigen Moment anzukommen.
Claudia Fuchs hat die Texte und Übungen vorbereitet und wird durch den Abend geleiten.
Wie sagt Thich Nhat Hanh, der vietnamesische Meditationslehrer?
„Wenn ich gehe, gehe ich.
Wenn ich sitze, sitze ich.
Wenn ich esse, esse ich.“

Philosophische Wintergespräche 2017
Texte und Übungen zur Meditativen Lebenskunst
Ab 15. Januar jeden zweiten Sonntag um 17 Uhr
in den Räumen der Brücke e.V., Strandstraße 4G in Wyk.
Vorbereitet und moderiert von Claudia Fuchs, Oldsum.
Eintritt frei, um eine Spende für die Arbeit der Brücke e.V. wird gebeten. http://www.bruecke-foehr.de/die-bruecke/

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… sag mir, was hast du vor mit deinem einzigen, wilden und kostbaren Leben?

Die Worte, die ich für diesen Jahreswechsel finden konnte, kommen von Mary Oliver.

“…I don’t know exactly what a prayer is. 
I do know how to pay attention,
how to fall down 
into the grass,
how to kneel down in the grass,

how to be idle and blessed,
how to stroll through the fields,

which is what I have been doing all day.
Tell me, what else should I have done?
Doesn’t everything die at last, and too soon?

Tell me, what is it you plan to do
with your one wild and precious life?”

Mary Oliver

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In meiner ungenügenden Übertragung lauten sie:

Ich weiß nicht genau, was ein Gebet ist.
Ich weiß aber, wie ich achtsam sein kann,
Wie ich ins Gras fallen kann,
wie ich mich ins Gras knien kann,
wie ich untätig und gesegnet sein kann,
wie ich durch die Felder streunen kann,
und das habe ich heute den ganzen Tag getan.
Sag mir, was hätte ich sonst tun sollen?
Stirbt nicht alles am Ende, und viel zu früh?
Sag mir, was willst du anfangen
mit Deinem einzigen, wilden und kostbaren Leben?

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Tun und Lassen: Walt Whitman

Das solltest Du tun:

Die Erde, die Sonne und Tiere lieben,
Reichtümer gering achten,
jedem, der darum bittet, ein Almosen geben,

dich der Dummen und Verrückten annehmen,
deine Arbeit und dein Einkommen dem Allgemeinwohl widmen,

Tyrannen hassen,
nicht über Gott streiten,
Geduld und Nachsicht mit den Menschen haben….

alles nachprüfen, was du in der Schule, Kirche oder aus irgendeinem Buch erfahren hast,

loslassen, was dich verletzt,

und aus dir wird ein großer Gesang.

Walt Whitman

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Philosophische Wintergespräche: Entschleunigung, Achtsamkeit, Meditation

Philosophische Wintergespräche 2017

Entschleunigung, Achtsamkeit, Meditation Texte und Übungen zur meditativen Lebenskunst von Thich Nhat Hanh, Pema Chödrön, Wilhelm Schmid u.a.

Jeden 2. Sonntag um 17h in der Brücke e.V., Strandstr.4 G in Wyk auf Föhr

15.1. Entschleunigung

Den Moment entdecken

29.1. Achtsamkeit

Den Geist zum Atem bringen

12.2. Ich – Hier – Jetzt

Sich in die Gegenwart ausrichten

26.2. Meditation

Freundschaft schließen mit sich selbst

12.3. Lebenskunst der Gelassenheit

Durchlässig werden für das Leben